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Katalog der UB Siegen

Forschungsvorhaben

Stromleitende Objekte, sogenannte Targets (Metalle, Graphit, ...) werden unter anderem durch magnetisch induktive Sensoren detektiert. Ein Induktivsensor erzeugt in seiner Umgebung ein magnetisches Wechselfeld, dass in dem Target Wirbelströme induziert. Die hierdurch auftretende Energieänderung im Wechselfeld wird ausgewertet und resultiert in Informationen über die Umgebung des Sensors. Das magnetische Feld, das erzeugt wird, ist in seinen Größen (Amplitude, Frequenz, Phase) definiert. Zu diesem Signal überlagert sich unter realen Bedingungen ein Fremdfeld, dessen Amplitude ein Vielfaches der erzeugten Amplitude betragen kann. Die Herausforderungen an einen Induktivsensor sind, dass ein Objekt, selbst unter widrigen Bedingungen durch ein sich superpositionierendes Fremdfeld, zuverlässig detektiert wird. Die Energieänderung ist eine Funktion des Abstandes und der Materialeigenschaften des Targets. Hierin wird eine weitere Herausforderung deutlich, nämlich die Fähigkeit eine Information über das Target bei sehr geringen Energieänderungen sicher abzuleiten. Unter Benutzung nachrichtentechnischer Theorien ist es möglich, trotz vielfach größerer Flussdichten durch das Fremdfeld, die Energieänderung, die durch das Target verursacht wird, im erzeugten Wechselfeld zu filtern und auszuwerten.
Am Lehrstuhl wird ein integriertes magnetisch induktives Sensorsystem entwickelt, das durch eine matrixförmige Anordnung einzelner magnetischer Empfängerpixel eine Ortsauflösung der Verzerrungen eines intialen, magnetischen Feldes in Echtzeit abbildet, auswertet und digitalisiert über eine Schnittstelle abrufbar aufbereitet.